Frank Homeyer

Silent discourse, Alliierten Museum, Berlin

Die vielfältigen Bereiche des politischen, militärischen und alltäglichen Lebens, in denen sich die Westmächte von 1945 bis 1994 engagierten, spiegeln sich in die Sammlung des Alliierten Museums. Frank Homeyer geht in den Dialog mit den Räumen und Objekten. Er eignet sich einzelne Museumsobjekte an und verknüpft sie mit eigenem, mitgebrachtem Material. Der Künstler bleibt nicht einfach stumm sondern macht während seiner rund fünfstündigen Performance subtil und konzentriert den museumseigenen Diskurs von Besatzung und Schutz für das Publikum spürbar.

Frank Homeyer sucht eher die persönlichen Bezüge, als den allumfassenden gesellschaftspolitischen Blick. Der Titel dieser Performance, steht daher stellvertretend für eine künstlerische Arbeitsweise, balancierend zwischen innerer Ruhe und direkter Intervention.

Foto: Bea Homeyer, Alliierten Museum
Foto: Bea Homeyer, Alliierten Museum