Sammlung Maria de Robe

Mit der Sammlung MdR untersucht APAB e.V. (Association for performance art in Berlin) performative Archivierungs- und Präsentationsmodelle für zeitgenössische Kunst.

Die Sammlung Maria de Robe ist ein Langzeitprojekt, initiiert von Joël Verwimp, um mit möglichst vielen und unterschiedlichen Museen – vom asiatischen bis zum Feuerwehrmuseum -, eine einzigartige Partnerschaft zu entwickeln. Einerseits soll eine besondere Verbindung zwischen Institut (Museumssammlung) und Publikum (Augenzeuge) aus der Perspektive der Performancekunst erstellt werden. Andererseits wird das Sammeln von Performancekunst jenseits von Dokumentationsverfahren in die Praxis umgesetzt. Die ephemere Qualität der Performancekunst wird hier also nicht als immateriell verstanden, sondern das performative, gemeinsame Erleben (publicness) als Materialität erfasst: Collecting life’s unknowns.

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FAUL

Ziel dieser Dialogserie mit Carl Whetham ist es, Grundvoraussetzungen für nachhaltige und Armut verringernde Freundschaftsaktivitäten zu identifizieren und umzusetzen.

Ich freue mich auf die nächste Zusammenarbeit: Drive some car with a bit of dog: the potato dialogues

After the successful presentation of the first event produced by the Foundation for Appropriate Usage of Language (FAUL) in the winter of 2012 in Brussels, and the unsuccessful event at a catholic church in a small village in the north of Belgium one year later, FAUL, secretly supported the much acclaimed durational editing session Some things about how I wrote most of my essays at the Berlin “Space Towards the Performative”, Grüntaler9 as a prelude to the first presentation of the Sammlung Maria de Robe at the Allied Museum.

The Foundation is now very proud to announce the ambitious performance Drive some car with a bit of dog, a Potato dialogue featuring a 135 course meal, all based on the starchy crop from the perennial nightshade Solanum tuberosum L.

 

Foto: Carl Whetham
Foto: Carl Whetham

 

 

Frank Homeyer

Silent discourse, Alliierten Museum, Berlin

Die vielfältigen Bereiche des politischen, militärischen und alltäglichen Lebens, in denen sich die Westmächte von 1945 bis 1994 engagierten, spiegeln sich in die Sammlung des Alliierten Museums. Frank Homeyer geht in den Dialog mit den Räumen und Objekten. Er eignet sich einzelne Museumsobjekte an und verknüpft sie mit eigenem, mitgebrachtem Material. Der Künstler bleibt nicht einfach stumm sondern macht während seiner rund fünfstündigen Performance subtil und konzentriert den museumseigenen Diskurs von Besatzung und Schutz für das Publikum spürbar.

Frank Homeyer sucht eher die persönlichen Bezüge, als den allumfassenden gesellschaftspolitischen Blick. Der Titel dieser Performance, steht daher stellvertretend für eine künstlerische Arbeitsweise, balancierend zwischen innerer Ruhe und direkter Intervention.

Foto: Bea Homeyer, Alliierten Museum
Foto: Bea Homeyer, Alliierten Museum